Fliegenfänger und HACCP

Posted by admin 08.03.2018 0 Comment(s)

Für Unternehmen, die nach den HACCP-Standards arbeiten müssen, ist es besonders wichtig, für eine adäquate Fliegen- und Ungezieferbekämpfung zu sorgen. Die Insekten müssen möglichst unbeschädigt gefangen werden und es darf keine Gefahr bestehen, dass sie mit Nahrungsmitteln in Kontakt kommen. Darum sind Fliegenfänger, die mit Hochspannung arbeiten, für Räume, in denen Lebensmittel verarbeitet werden, ungeeignet. Beim Kontakt mit der Hochspannungsspirale können nämlich Teile der Tiere weggeschleudert werden und so auf Arbeitsflächen gelangen. Außerdem besteht die Gefahr, dass tote Fliegen aus dem Auffangbehälter durch Zugluft weggeblasen werden. In diesem Fall empfiehlt sich die Anschaffung eines Ansaugsystems, dass die Fliegen unbeschädigt in einem geschlossenen Behälter sammelt, oder eines Systems mit Klebeplatten, an denen die Fliegen haften bleiben. 

 
WAS IST HACCP?

Unternehmen, die Nahrungsmittel zubereiten, verarbeiten, verpacken, vertreiben und befördern, müssen nach einem festen Kontrollverfahren arbeiten. Dieses Verfahren ist im sogenannten HACCP-Standard (Hazard Analysis and Critical Control Points) niedergelegt, auf Deutsch: Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte.
HACCP ist keine spezifische Anleitung mit Vorschriften. Das System basiert auf sieben Grundsätzen und muss von jedem Unternehmen auf die eigene Situation abgestimmt werden. Die Unternehmen bestimmen selbst, wo und in welcher Phase der Produktion oder Distribution die Gesundheit der Verbraucher gefährdet werden könnte. Sie müssen dann festlegen, welche Maßnahmen getroffen werden, um gesundheitlichen Risiken vorzubeugen, welche Kontrollen ausgeführt werden und zu welchen Ergebnissen sie führen.


Kurz gesagt ist HACCP also ein präventives System, das von den Unternehmen selbst umgesetzt werden muss. Indem die Gesundheitsrisiken der Zubereitung- und Verarbeitungsprozesse ermittelt und kontrollierbar gemacht werden, wird die Lebensmittelsicherheit erhöht.

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