Fliegen – ein ernstes Problem

Posted by admin 07.03.2018 0 Comment(s) ,

 

Lebenszyklus

Eine weibliche Stubenfliege (Musca domestica) legt täglich 100 bis 150 Eier, aus denen sich in nur knapp 13 Tagen ausgewachsene Fliegen entwickeln. Insgesamt produziert die Fliege in ihrem kurzen, etwa zweiwöchigen Leben etwa 900 Eier.
Innerhalb von 12 Stunden entwickeln sich die Eier zu Larven; diese Maden werden bis zu 13 mm groß. Aus den Maden entstehen in 5 bis 6 Tagen Fliegen.
Bei warmem Wetter sind die Fliegen in 4 bis 5 Tagen ausgewachsen. Bei kalter Witterung kann dieser Prozess bis zu 4 Wochen dauern. Der Lebenszyklus der Stubenfliege beträgt im Sommer etwa 2 bis 3 Wochen. Bei kühlerem Wetter kann sich der Zyklus um mehrere Wochen verlängern. In einem Sommer können so 10 bis 12 Generationen von Fliegen heranwachsen. Unter idealen Bedingungen kann sich so aus einem einzigen Ei innerhalb von 2 Monaten eine Population von über 10 Millionen Fliegen entwickeln! Ein zusätzliches Problem bei der Bekämpfung ist, dass die Fliegen zunehmend resistenter gegen die bekannten Insektizide werden.

 

Krankheitsüberträger

Fliegen sind lästig und können Krankheiten wie Cholera, Dysenterie und Milzbrand übertragen. Diese Krankheitserreger heften sich an die haarigen Beine der Fliegen und kontaminieren so die Lebensmittel, von denen sie sich ernähren.

 

Brutplätze

Stubenfliegen entfernen sich in der Regel nicht weiter als einige Hundert Meter von ihren Gelegen. Sie legen die Eier vorzugsweise an Stellen ab, an denen es genügend Nahrung und Feuchtigkeit gibt.

Das Weibchen legt im Durchschnitt 150 kleine weiße Eier, zusammengeballt in einem etwa 1 mm langen Häufchen. Am liebsten legt sie die Eier in Dung und anderen feuchten oder faulenden Substanzen ab. Müllcontainer, Abflüsse, Kompost, offene Deponien, schlecht gereinigte Sanitärräume und Küchen oder Lebensmittelbetriebe mit unhygienischen Bedingungen sind darum ideale Brutplätze für Fliegenlarven.

 

Ernährung

Fliegenmaden brauchen Wasser oder Feuchtigkeit zum Leben, da sie keine trockene Nahrung kauen können und sehr anfällig für Austrocknung sind. Sie ernähren sich also von flüssigem oder feuchtem vegetativem oder tierischem Abfallmaterial wie Hausmüll und Essensresten.
Ausgewachsene Fliegen ernähren sich vor allem von Zucker und proteinreichen Substanzen. Mit ihrem merkwürdig gebauten Rüssel können Fliegen nur flüssige Nahrung aufnehmen. Feste Nahrung wird zuerst mit Speichel verflüssigt und dann aufgesaugt. Auch dadurch kann es zu Kontaminationen kommen.
Der Geschmackssinn der Fliege befindet sich sowohl im Mund als auch an den Beinen. Das Mundstück der Fliegen ist nicht dazu geeignet, Menschen zu beißen.
Ausgewachsene Stubenfliegen können ohne Nahrung höchstens 2-3 Tage überleben; wenn genügend Nahrung vorhanden ist, können sie aber bis zu 50 Tage alt werden.

 

Bevorzugte Orte

Tagsüber sitzen Fliegen am liebsten auf Wänden oder Decken, an Vorsprüngen und Kanten und an dünnen Gegenständen wie Drähten und Kordel in etwa 1,50 m Höhe über dem Boden und nahe an Nahrungsquellen.

 

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